Anker SOLIX Solarbank 4 Pro: Preisvergleich, Datenblatt & Test
Die Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro, kurz Anker SOLIX 4 Pro, ist ein Hybrid-Speicher mit 5,024 kWh Basiskapazität, vier MPP-Trackern für bis zu 5.000 W Modulleistung und einem bidirektionalen Wechselrichter mit bis zu 2.500 W. In der deutschen Schuko-Ausführung speist sie mit 800 W ein und passt damit zu den Regeln für Steckersolargeräte; mit Erweiterungsakkus wächst das System auf bis zu 30 kWh. Hier finden Sie Datenblattwerte, Betriebsarten, Testergebnisse aus Fachmedien und aktuelle Shop-Angebote im Preisvergleich.
Preisverlauf
Der Preisverlauf wird ab dem zweiten Tag mit Angeboten angezeigt.
Datenblatt
| Gewicht | 50 kg |
|---|---|
| Zelltyp | LiFePO4 (16 V, 314 Ah) |
| Garantie | 10 Jahre |
| AC-Bypass | 3.600 W |
| Schutzart | IP66 |
| Ladezyklen | 10.000 (Herstellerangabe) |
| Abmessungen | 460 × 305 × 355 mm |
| Erweiterung | bis 5 × BP5000, bis 30 kWh |
| MPP-Tracker | 4 (je max. 1.250 W / 36 A) |
| Nennkapazität | 5.024 Wh |
| Off-Grid-Ausgang | 2.500 W |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C |
| Max. AC-Ladeleistung | 2.500 W |
| MPPT-Spannungsbereich | 16–50 V DC |
| AC-Ausgang netzgekoppelt | 800 W (AE1033Z1-20, Schuko) oder 2.500 W (AE1033Z1, Wieland/Hauptverteiler) |
| Max. PV-Eingangsleistung | 5.000 W |
| Max. PV-Eingangsspannung | 60 V DC |
Quelle: Hersteller-Datenblatt (PDF) · Produktseite des Herstellers
Varianten
Solarbank 4 E5000 Pro (Hauptgerät)
- Gewicht: 50 kg
- Kapazität: 5,024 kWh
derzeit kein Live-Preis
Solarbank 4 E5000 Pro + BP5000
- Maximal: 30 kWh
- Gewicht BP5000: 42 kg
- Kapazität je BP5000: 5 kWh
derzeit kein Live-Preis
Steckerbetrieb 800 W
- AC-Ausgang: 800 W
derzeit kein Live-Preis
PluginPower 2.0
- AC-Ausgang: bis 2.500 W
- Installation: Elektrofachkraft, Wieland
derzeit kein Live-Preis
Anker SOLIX 4 Pro Datenblatt
Ein eigenes Datenblatt gibt es nicht; die Werte stammen aus der deutschen Bedienungsanleitung und der Produktseite (abgerufen am 04.10.2026):
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Nennkapazität | 5.024 Wh (LiFePO4) |
| Max. PV-Eingangsleistung | 5.000 W, max. 1.250 W je Eingang |
| MPP-Tracker | 4, je max. 36 A |
| PV-Spannung | max. 60 V DC, MPPT-Bereich 16–50 V DC |
| AC-Ausgang netzgekoppelt | 800 W (AE1033Z1-20, Schuko) oder 2.500 W (AE1033Z1, Wieland-Steckdose/Hauptverteiler) |
| Off-Grid-Ausgang | 2.500 W, Bypass bis 3.600 W |
| Max. AC-Ladeleistung | 2.500 W |
| Schutzart | IP66 |
| Betriebstemperatur | −20 bis +55 °C |
| Abmessungen / Gewicht | 460 × 305 × 355 mm / 50 kg |
| Ladezyklen / Garantie | 10.000 (Herstellerangabe) / 10 Jahre |
Die Module werden ausschließlich parallel angeschlossen: ein, zwei oder drei Module je Eingang, also 4 bis 12 Module. Die Leerlaufspannung je Modul muss 16 bis 60 V betragen. Als Messgeräte unterstützt Anker in Deutschland den Anker Smart Meter Gen 2, den Vorgänger sowie Shelly 3EM, Shelly Pro 3EM und Everhome Eco Tracker IR.
Betriebsarten: 800 W oder 2.500 W
Steckerbetrieb mit 800 W
Laut Anleitung ist die deutsche Ausführung AE1033Z1-20 für den Anschluss per Schuko-Steckdose mit 800 W AC-Ausgangsleistung vorgesehen. Das entspricht der Grenze von 800 VA Wechselrichterleistung für Steckersolargeräte; zusätzlich gilt laut Bundesnetzagentur eine Obergrenze von 2.000 W Modulleistung je Entnahmestelle. Innerhalb dieser Grenzen genügt seit dem Solarpaket I (Mai 2024) die vereinfachte Registrierung im Marktstammdatenregister. Laut VDE FNN wird eine Anlage mit mehr als 2 kW Modulleistung zur Kleinsterzeugungsanlage, die beim Netzbetreiber angemeldet werden muss.
PluginPower 2.0 mit bis zu 2.500 W
Für mehr als 800 W Einspeisung (Modellkennung AE1033Z1) braucht es laut Anker einen eigenen Stromkreis, eine Wieland-Steckdose mit Spezialkabel und eine Elektrofachkraft, die das System beim Netzbetreiber anmeldet. Dann handelt es sich nicht mehr um ein Steckersolargerät, sondern um eine reguläre PV-Anlage. Anker empfiehlt dafür den Smart Meter Gen 2 als Überlastschutz. Die Produktnorm DIN VDE V 0126-95 (seit 01.12.2025) erfasst Geräte mit integriertem Speicher bislang nicht.
Details zur Anmeldung erklärt der Ratgeber Regeln für Steckersolargeräte.
Erweiterung und Varianten
Solarbank 4 E5000 Pro (Hauptgerät)
5,024 kWh, 50 kg.
Mit Erweiterungsakku BP5000
Jeder BP5000 bringt 5 kWh und wiegt 42 kg. Bis zu fünf Akkus lassen sich stapeln, zusammen sind es dann bis zu 30 kWh.
Mit älteren Akkus
Die Solarbank 4 ist laut Hersteller auch mit den älteren Akkus BP2700 und BP1600 kompatibel. Die Reihenfolge der Akkus kann die Ausgangsleistung beeinflussen. Auch ein Betrieb zusammen mit der Solarbank 3 E2700 Pro ist möglich, erfordert aber eine neue Netzanschlussanmeldung durch eine Elektrofachkraft.
Beim Anker SOLIX Solarbank 4 Pro Komplettset lohnt ein Blick auf den Lieferumfang: PluginPower-Zubehör und Smart Meter Gen 2 verkauft Anker separat. Für die Kopplung mehrerer Geräte bietet sich das Anker Power Dock an.
Anker SOLIX 4 Pro Test
Wir testen nicht selbst. Das Magazin connect hat die Solarbank 4 Pro im Juni 2026 mit „sehr gut“ bewertet. Positiv: Basiskapazität, PV-Eingang, bidirektionale Leistung und Erweiterbarkeit; negativ: Größe, Gewicht und hohe Preise für Gerät, Akkus und Zubehör.
ComputerBase hat das Gerät im Juli 2026 getestet und mit einer Empfehlung ausgezeichnet. Gelobt wurden die vier unabhängigen MPP-Tracker, die stabile Software mit offizieller Home-Assistant-Anbindung und die schnelle Lastanpassung mit dem Smart Meter Gen 2. Laut Fazit ist das System kein kleines, klassisches Balkonkraftwerk mehr, kostet entsprechend mehr und amortisiert sich nur langsam; für die vollen 2.500 W sind eigener Stromkreis, Wieland-Stecker, Elektriker und Registrierung nötig.
Ein Ergebnis der Stiftung Warentest liegt für dieses Modell bislang nicht vor. Andere Speicher vergleicht die Bestenliste Balkonkraftwerke mit Speicher, komplette Sets die Liste Balkonkraftwerk-Testsieger.
Anker SOLIX 4 Pro Preis und Erfahrungen
Der Anker SOLIX 4 Pro Preis hängt stark vom Bundle ab (Module, Akkus, Smart Meter, PluginPower-Zubehör). Die aktuellen Angebote zeigt der Preisvergleich auf dieser Seite. Wer die Anker SOLIX 4 Pro günstig kaufen will, vergleicht am besten Sets mit gleichem Inhalt und rechnet bei einer 2.500-W-Installation die Elektrofachkraft mit ein. Nach § 12 Abs. 3 UStG gilt seit 01.01.2023 für Speicher, die Strom aus Solarmodulen auf oder nahe Wohngebäuden speichern, ein Umsatzsteuersatz von 0 %; laut BMF sind Speicher ab 5 kWh nutzbarer Kapazität pauschal begünstigt.
Zu Anker SOLIX 4 Pro Erfahrungen: Belastbar sind derzeit vor allem die Fachtests von connect und ComputerBase sowie die Herstellerangaben, etwa 10 Jahre Garantie auf den Akku. Weitere Modelle des Herstellers finden Sie auf der Markenseite Anker SOLIX, weitere Sets in der Kategorie Balkonkraftwerke.
Tests & Prüfberichte
connect (2026-06)
Urteil „sehr gut“ (16.06.2026). Positiv: 5 kWh Basiskapazität, 5.000 W PV-Eingang mit 4 MPPT, 2.500 W bidirektionale Leistung, erweiterbar bis 30 kWh. Negativ: größer als ein typisches Balkonkraftwerk, 50 kg, hohe Preise für Solarbank, Erweiterungsakkus und Zubehör.
Zur QuelleComputerBase (2026-07)
Empfehlung (24.07.2026): technisch ausgereift mit stabiler Software, vier unabhängige MPPT, offizielle Home-Assistant-Integration, schnelle Lastanpassung mit Smart Meter Gen 2. Fazit: kein kleines, klassisches Balkonkraftwerk mehr, höherer Preis, langsame Amortisation; volle 2.500 W nur mit eigenem Stromkreis, Wieland-Stecker, Elektriker und Registrierung.
Zur Quelle
Vor- und Nachteile
Vorteile
- 5 kWh Basiskapazität, erweiterbar bis 30 kWh
- Vier MPPT mit bis zu 5.000 W PV-Eingang
- 800 W per Schuko, optional bis 2.500 W mit Elektrofachkraft
- Off-Grid-Anschluss mit 2.500 W
- Abwärtskompatibel mit BP1600 und BP2700
- „Sehr gut“ bei connect (06/2026), Empfehlung von ComputerBase (07/2026)
Nachteile
- 50 kg Gewicht des Hauptgeräts
- Volle PV- und Ausgangsleistung nur außerhalb der Steckersolar-Regeln nutzbar
- PluginPower-Zubehör und Smart Meter Gen 2 separat
- Hohe Preise für Erweiterungsakkus und Zubehör (laut connect)
Kompatibilität
- Kompatibel mit Anker SOLIX Smart Meter, Smart Meter Gen 2, Shelly 3EM, Shelly Pro 3EM und Everhome Eco Tracker IR laut Hersteller Quelle
- Kompatibel mit den Erweiterungsakkus BP5000, BP2700 und BP1600 laut Hersteller Quelle
- Kompatibel mit dem Anker SOLIX Power Dock (Firmware-Update, ggf. Interface-Kit) laut Hersteller Quelle
Alternativen
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Solarbank 4 und Solarbank 3 Pro?
Laut Anker hat die Solarbank 4 E5000 Pro 5.024 Wh statt 2.688 Wh, bis zu 5.000 W statt 3.600 W PV-Eingang, bis zu 2.500 W statt 1.200 W AC-Ausgang und ist auf 30 statt rund 16 kWh erweiterbar. Der Hersteller gibt 10.000 statt 6.000 Ladezyklen an.
Darf ich die Anker SOLIX 4 einfach in die Steckdose stecken?
In der deutschen Ausführung mit 800 W Einspeisung ist der Anschluss per Schuko-Steckdose vorgesehen, sofern die Modulleistung insgesamt 2.000 W nicht übersteigt; das Gerät muss im Marktstammdatenregister registriert werden. Für mehr Einspeiseleistung oder mehr Module sind eine Elektrofachkraft und eine Anmeldung beim Netzbetreiber nötig.
Wie viele Module passen an die Solix 4 Pro?
Zwischen 4 und 12 Module, parallel an vier Eingängen mit je bis zu 1.250 W. Reihenschaltungen sind laut Hersteller nicht zulässig.
Bietet die Solarbank 4 Pro Notstrom?
Ja, über einen separaten Off-Grid-Anschluss mit bis zu 2.500 W. Angeschlossene Geräte werden dort direkt versorgt; im Bypass-Betrieb nennt Anker bis zu 3.600 W. Eine Umschaltung des gesamten Hausnetzes ist damit nicht verbunden.
Quellen
- Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro – Produktseite, technische Daten und FAQ – Anker SOLIX, abgerufen am 04. Oktober 2026
- Bedienungsanleitung Anker SOLIX Solarbank 4 E5000 Pro (DE) – Anker SOLIX, abgerufen am 04. Oktober 2026
- Anker Solix Solarbank 4 Pro im Test – ComputerBase, abgerufen am 02. Oktober 2026
- Solarbank 4 Pro getestet: Anker setzt neue Maßstäbe bei Balkonkraftwerken – connect, abgerufen am 04. Oktober 2026
- Steckersolargeräte (Balkonkraftwerke) – Bundesnetzagentur, abgerufen am 02. Oktober 2026
- Bei mehr als 2 Kilowatt Modulleistung handelt es sich nicht mehr um Stecker-Solar-Geräte – pv magazine, abgerufen am 02. Oktober 2026
- Schuko-Stecker meistens ausreichend: VDE veröffentlicht Produktnorm für Stecker-Solar-Geräte – pv magazine, abgerufen am 02. Oktober 2026
- § 12 Umsatzsteuergesetz – Steuersätze – Bundesministerium der Justiz, abgerufen am 02. Oktober 2026
- FAQ Nullsteuersatz für Photovoltaikanlagen – Bundesministerium der Finanzen, abgerufen am 02. Oktober 2026
Inhalt zuletzt geprüft: 04. Oktober 2026