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SigenCube bietet über 220 kWh Energiedichte pro Quadratmeter

· Solaranlage kaufen Redaktion · 2 Min. Lesezeit

Ältere Frau zeigt auf einen Stromzähler an einer Wand.
Russell Watkins / DFID / Wikimedia Commons (CC BY 2.0)
Auf einen BlickDetails
WerSigenergy
WasSigenCube
Wann2. November 2026
Für wenUtility-, Gewerbe- und Industriekunden
DACH-Startab 2027

Der Batteriehersteller Sigenergy hat seinen auf Großprojekte ausgerichteten SigenCube am 2.

„Denn der SigenCube erreicht eine Energiedichte von über 220 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter.“ — Sven Albersmeier-Braun, Vice President Sales für die DACH-Region bei Sigenergy

Welche Vorteile bietet der SigenCube bei Platz und Schall?

Sigenergy stellt beim SigenCube die hohe Energiedichte und die kompakte Bauweise in den Vordergrund. Der Hersteller beziffert die Platzersparnis im Vergleich zu Standardlösungen auf mehr als 30 Prozent (Solarserver). Albersmeier-Braun erklärte, die Installation großer Energiespeicher erfordere damit nicht mehr in dem Maße wertvolle Fläche.

Der SigenCube soll außerdem mit Schallimmissionen von 60 Dezibel besonders leise arbeiten (windjournal.de). Sigenergy bezeichnet das System als das geräuschärmste am Markt verfügbare Energiespeichersystem.

Die wichtigsten vom Unternehmen genannten Eckdaten lauten:

  • Der SigenCube bietet eine Energiedichte von über 220 kWh pro Quadratmeter.
  • Gegenüber Standardlösungen spart er mehr als 30 Prozent Platz.
  • Der angegebene Betriebs-Schallpegel liegt bei 60 dB.

Wie reagiert der Speicher auf Lastspitzen und Netzausfälle?

Für Lasten wie Klimaanlagen, Pumpen und Kompressoren verfügt der SigenCube über eine Überlasttoleranz von 150 Prozent. Der Speicher kann demnach 150 Prozent der Spitzenleistung für zehn Sekunden bereitstellen. Damit unterstützt er Systemlasten, wie sie schwere Industriemaschinen benötigen.

Bei Netzproblemen ist eine unterbrechungsfreie Umschaltung von 0 Millisekunden vorgesehen. Das System soll außerdem Spannungseinbrüche und -spitzen überbrücken und Netzbildung bis hin zur Schwarzstartfähigkeit im MWh-Bereich ermöglichen.

Welche technischen Details sichern Betrieb und Sicherheit?

Ein KI-gestütztes Thermomanagement überwacht die Temperatur der einzelnen Batteriezellen und erstellt die Lastprognose für den Folgetag. Sigenergy nennt außerdem eine angepasste Kühltemperatur für jede einzelne Zelle. Dadurch soll der Energieverbrauch des Speichers um bis zu 20 Prozent sinken.

Im Batteriemodul verwendet Sigenergy einen hochtemperaturbeständigen, feuerhemmenden Isolationsaufbau. Jedes Modul enthält 40 NTC-Temperatursensoren, mit denen jeweils 64 Zellen überwacht werden. Daraus ergibt sich eine Konzentration von 0,625 NTC pro Zelle; bei üblichen Industriespeichern nennt der Hersteller weniger als 0,23 NTC pro Zelle.

Stromumwandlungssystem, Hochspannungskomponenten und Verteilereinheiten sind in einem einzigen Schrank vereint. In jedem Schrank sitzt außerdem ein integriertes Energiemanagementsystem, damit sich Projekte im Multi-Megawatt-Bereich skalieren lassen.

Ein geschlossener Kühlkreislauf mit langer Lebensdauer soll planmäßige Austausche deutlich reduzieren. Für den Ausgleich der Zell-Ladezustände setzt Sigenergy aktives Balancing mit sieben Ampere ein. Dadurch sollen wiederkehrende SoC-Kalibrierungen vor Ort entfallen.

Für Hauseigentümer, die die Größenordnung eines Speichers einordnen wollen, bietet sich der Rechner für die passende Speichergröße an. Die grundsätzliche Frage der Wirtschaftlichkeit behandelt der Ratgeber zum Nutzen eines Stromspeichers.

Wann ist die Einführung in der DACH-Region geplant?

Sigenergy nennt bereits kommerziell am Markt erhältliche Anlagen des SigenCube.

Quellen

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