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SAX Power: Batteriespeicher-Produktion steigt von 10.000 auf 15.000 Einheiten

· Solaranlage kaufen Redaktion · 2 Min. Lesezeit

Nachts beleuchteter Stadtpark mit zwei kleinen Solarpanelen auf Masten und Stromkästen.
Mr.ちゅらさん / Wikimedia Commons (CC BY-SA 4.0)

Das Wichtigste in Kürze

  • SAX Power meldet im laufenden Geschäftsjahr 60 Prozent mehr Absatz.
  • Die Jahreskapazität in Erbach soll von 10.000 auf 15.000 Speichersysteme steigen.
  • Der Multi-Level-Heimspeicher erzielte in einer Inspektion 2026 bis zu 98,6 Prozent Gesamtwirkungsgrad bei 4 Watt Standby-Verbrauch.

Wie stark wächst SAX Power?

SAX Power führt das Wachstum auf drei Faktoren zurück: den Markteintritt in Österreich, in der Schweiz, in den Niederlanden und in Belgien, den Ausbau des Handelsnetzes mit zusätzlichen Fachpartnern im In- und Ausland sowie die gestiegene Nachfrage nach Batteriespeichern aus europäischer Produktion (Solarserver).

„Die Nachfrage nach Speichern Made in Germany ist so hoch wie nie“ — Achim Becker, Vertriebsleiter.

Das Unternehmen zählt inzwischen 530 Fachpartner. SAX Power will deshalb das Vertriebs- und Serviceteam gezielt verstärken und den Ausbau des Handelsnetzes fortsetzen. Der Hersteller nennt außerdem kurze Lieferketten, verlässliche Verfügbarkeit und Fertigung nach deutschen Qualitätsstandards als Faktoren, die bei Installateuren und Endkunden zunehmend die Kaufentscheidung beeinflussen.

Konkret zum verkauften Volumen hat SAX Power allerdings keine vollständigen Zahlen genannt: Das Unternehmen teilte weder die Anzahl der verkauften Systeme noch deren gesamte Kapazität oder Leistung mit. Die genannten Wachstums- und Ausbauwerte beziehen sich deshalb auf Absatz, Vertriebsnetz und geplante Produktionskapazität.

Was bedeutet der Produktionsausbau?

Die Jahreskapazität am Standort Erbach soll im kommenden Jahr von bisher 10.000 auf 15.000 Speichersysteme steigen. SAX Power will damit die zuverlässige Belieferung des wachsenden Netzwerks aus Fachpartnern sicherstellen und zugleich Vertrieb sowie Service verstärken.

Im Vergleich mit großen Herstellern bleibt die geplante Produktionsmenge weiterhin relativ gering. Der für das Wachstum relevante Unterschied liegt laut Bericht vor allem in der europäischen Fertigung, dem Ausbau der Vertriebspartner und der Nachfrage nach kürzeren Lieferwegen.

Wie arbeiten die AC-gekoppelten Batteriespeicher?

SAX Power setzt bei seinen Heimspeichern auf eine patentierte Multi-Level-Technologie mit AC-Kopplung. Die Batteriemodule werden dabei direkt in Reihe geschaltet, wodurch eine Sinusspannung entsteht und Wechselstrom für das Heimnetz erzeugt wird. Der Speicher arbeitet dadurch unabhängig vom vorhandenen Wechselrichter und kann mit nahezu jeder Photovoltaikanlage kombiniert werden.

Die technischen Kennwerte wurden in der Stromspeicher-Inspektion 2026 der HTW Berlin ermittelt:

  • Gesamtwirkungsgrad: bis zu 98,6 Prozent.
  • Standby-Verbrauch: 4 Watt.
  • Einordnung: Die AC-Kopplung erlaubt die Nachrüstung und Erweiterung bestehender Anlagen sowie einen unabhängigen und flexiblen Einsatz im Neubau.

Für Haushalte ist damit besonders relevant, dass ein nachträglich beschaffter Speicher nicht an einen bestimmten vorhandenen Wechselrichter gebunden werden muss. Laut pv magazine Deutschland besitzt das Unternehmen mit seinem Multilevel-Konzept zudem im Segment der Heimspeicher ein Alleinstellungsmerkmal.

Welche Kaufkriterien gewinnen an Bedeutung?

SAX Power nennt kurze Lieferketten, verlässliche Verfügbarkeit und Produktion nach deutschen Qualitätsstandards als zunehmend wichtigere Auswahlkriterien. Damit richtet sich das Unternehmen ausdrücklich an Installateure und Endkunden, die Wert auf europäische Fertigung legen.

Für den größeren Photovoltaik-Kontext bietet sich ein Überblick zur Solarpflicht in Deutschland an. Ergänzende Informationen zum laufenden Speicherbetrieb finden sich bei den Batteriespeicher-Betreibern im Winter.

Der nächste von SAX Power genannte Schritt ist der Ausbau der Jahreskapazität im kommenden Jahr auf 15.000 Systeme, begleitet vom gezielten Ausbau des Vertriebs- und Serviceteams.

Quellen

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