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Was kostet eine PV-Anlage? Preise 2026

Was kostet eine PV-Anlage für ein Einfamilienhaus im Jahr 2026? Nach einer Auswertung der Verbraucherzentrale von 71 echten Angeboten aus dem Zeitraum Januar 2025 bis August 2026 liegt der mittlere Preis je nach Anlagengröße zwischen rund 1.010 und 2.090 Euro pro Kilowatt peak (kWp) – inklusive Montage, aber ohne Batteriespeicher. Eine typische Anlage mit 10 kWp kommt damit auf rund 14.000 Euro. In diesem Ratgeber zeigen wir Ihnen die aktuellen Durchschnittspreise, Rechenbeispiele für gängige Größen, die Kosten für einen Speicher, laufende Kosten wie den Messstellenbetrieb, die Wirkung des Nullsteuersatzes und den Stand der EEG-Novelle. Stand: 02.10.2026.

Aktualisiert am 04. Oktober 2026 · 10 Min. Lesezeit

Photovoltaik Preis pro kWp: die aktuellen Durchschnittswerte

Der Preis pro kWp ist die zentrale Kennzahl, um Angebote unterschiedlicher Größe zu vergleichen. Die Verbraucherzentrale hat dafür 71 reale Angebote von Fachbetrieben ausgewertet (Zeitraum Januar 2025 bis August 2026, Stand 28.08.2026). Die Werte beziehen sich auf den reinen PV-Anlagenteil ohne Speicher und ohne Extras wie Notstrom oder eine Erneuerung der Hauselektrik:

Anlagengröße Mittlerer Preis pro kWp
4–6 kWp 2.090 €
> 6–8 kWp 1.820 €
> 8–9 kWp 1.520 €
> 9–10 kWp 1.410 €
> 10–12 kWp 1.290 €
> 12–14 kWp 1.240 €
> 14–16 kWp 1.220 €
> 16 kWp 1.010 €

Die Checkliste der Verbraucherzentrale NRW nennt als Orientierung für Anlagen über 6 kWp eine Spanne von etwa 1.200 bis 2.000 Euro pro kWp; kleinere Anlagen unter 6 kWp können auch darüber liegen. Der genaue Preis hängt laut Verbraucherzentrale NRW von der Anlagengröße, den verbauten Komponenten und dem Installationsaufwand ab.

Der deutliche Rückgang mit steigender Größe hat einen einfachen Grund: Planung, Anfahrt, Gerüst, Anmeldung und Inbetriebnahme kosten bei einer kleinen Anlage fast so viel wie bei einer großen. Jedes zusätzliche Modul verteilt diese Fixkosten auf mehr Leistung.

PV-Anlage Kosten für typische Anlagengrößen

Multipliziert man die Durchschnittswerte mit der Anlagengröße, ergeben sich folgende Richtwerte. Die Beträge sind von uns gerechnet und gerundet; reale Angebote können je nach Dach und Ausstattung deutlich abweichen.

Anlagengröße Preis pro kWp (Verbraucherzentrale) Rechnerischer Gesamtpreis ohne Speicher
5 kWp 2.090 € ca. 10.500 €
8 kWp 1.820 € ca. 14.600 €
10 kWp 1.410 € ca. 14.100 €
12 kWp 1.290 € ca. 15.500 €
15 kWp 1.220 € ca. 18.300 €
20 kWp 1.010 € ca. 20.200 €

Auffällig ist, dass eine 10-kWp-Anlage nach diesen Mittelwerten rechnerisch nicht mehr kostet als eine mit 8 kWp. Wenn Ihr Dach Platz bietet, lohnt es sich daher, Angebote für beide Größen einzuholen. Ausführliche Informationen und aktuelle Komplettsets finden Sie auf unseren Größenseiten, zum Beispiel zur 5-kWp-Anlage, zur 8-kWp-Anlage, zur 10-kWp-Anlage, zur 12-kWp-Anlage, zur 15-kWp-Anlage und zur 20-kWp-Anlage.

Zusatzkosten für einen Batteriespeicher

Viele Haushalte planen den Speicher gleich mit, wodurch die Solaranlage-Kosten deutlich steigen. Für Batteriespeicher hat die Verbraucherzentrale 70 Angebote aus demselben Zeitraum ausgewertet: Im Mittel kosten sie zwischen 510 Euro pro kWh (4–6 kWh) und 360 Euro pro kWh (über 12–16 kWh) inklusive Installation. Die Faustregel der Verbraucherzentrale lautet etwa 1,5 kWh Speicherkapazität pro 1.000 kWh Jahresstromverbrauch, wobei die Kapazität nicht wesentlich größer sein sollte als die PV-Leistung in kWp.

Rechenbeispiel 10 kWp mit 10 kWh Speicher

  • PV-Anlage: 10 kWp × 1.410 € ≈ 14.100 €
  • Speicher: 10 kWh × 410 € ≈ 4.100 €
  • Zusammen rechnerisch rund 18.200 € (ohne Umsatzsteuer, ohne Sonderleistungen)

In der Praxis ist der Speicher bei Komplettangeboten oft nicht separat ausgewiesen, zumal ein Hybridwechselrichter beide Aufgaben übernimmt. Die Verbraucherzentrale NRW rät, in diesem Fall nach dem Preis ohne Speicher zu fragen und die Differenz durch die Kapazität zu teilen. Was ein Akku im Detail kostet und wie Sie den Preis pro gespeicherter Kilowattstunde berechnen, erklären wir im Ratgeber Was kostet ein Stromspeicher?. Fertige Pakete vergleichen Sie in der Kategorie Komplettanlagen, einzelne Akkus im Stromspeicher-Vergleich.

Woraus sich der Preis zusammensetzt

Ein Angebot für eine Photovoltaikanlage umfasst deutlich mehr als Module und Wechselrichter. Laut Checkliste der Verbraucherzentrale NRW sollte ein vollständiges Angebot diese Positionen enthalten:

  • Vollständige Installation samt Kleinmaterial
  • Arbeitsschutz wie Gerüst oder Fangschutz
  • Ertragsüberwachung (Monitoring)
  • Inbetriebnahme und Dokumentation
  • Anmeldung beim Netzbetreiber und im Marktstammdatenregister
  • Zählerschrankerneuerung, falls nötig – oder den Hinweis, dass sie nicht erforderlich ist

Bei den Komponenten treiben vor allem diese Entscheidungen den Preis:

  • Module: Glas-Glas-Module sind laut Verbraucherzentrale NRW in der Regel etwas teurer, aber meist widerstandsfähiger. Bifaziale Module bringen auf einem Schrägdach praktisch keinen Vorteil. Einen Überblick über Modultypen finden Sie bei den Solarmodulen.
  • Wechselrichter: Modul- oder Mikrowechselrichter können bei teilweiser Verschattung oder unterschiedlich ausgerichteten Modulen Ertragsvorteile bringen, sind aber meist teurer als ein String-Wechselrichter. Leistungsoptimierer sind eine weitere Option für solche Dächer. Die Nennleistung sollte etwa 90 bis 110 Prozent der Modulleistung betragen. Mehr dazu im Wechselrichter-Vergleich.
  • Montage: Dachform, Dacheindeckung, Höhe und eine eventuell nötige Ertüchtigung der Unterkonstruktion beeinflussen den Aufwand.
  • Extras: Energiemanagementsystem, Notstromfunktion oder eine Wallbox kommen zusätzlich hinzu.

Achten Sie darauf, dass Komponenten und Leistungen mit Einzelpreisen ausgewiesen sind. Nur so können Sie Angebote wirklich vergleichen.

Laufende Photovoltaik-Kosten nach der Installation

Neben der Anschaffung sollten Sie die Betriebskosten über die gesamte Nutzungsdauer einplanen. Die Verbraucherzentrale NRW geht davon aus, dass eine Anlage wahrscheinlich 30 Jahre oder länger Strom liefern kann, in diesem Zeitraum aber Kosten für Reparaturen, Wechselrichter- und gegebenenfalls Batterietausch anfallen.

Messstellenbetrieb. Wird Ihre Anlage mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet, begrenzt § 30 Messstellenbetriebsgesetz die jährlichen Entgelte nach installierter Leistung:

Installierte Leistung Obergrenze gesamt pro Jahr davon Anschlussnutzer
> 7 bis 15 kW 130 € brutto 50 € brutto
> 15 bis 25 kW 190 € brutto 110 € brutto
> 25 bis 100 kW 220 € brutto 140 € brutto

Den Rest von jeweils höchstens 80 Euro brutto stellt der Messstellenbetreiber dem Anschlussnetzbetreiber in Rechnung. Welche Pflichten im Einzelnen gelten, erklärt unser Ratgeber zur Smart-Meter-Pflicht.

Weitere Posten sind eine Versicherung (oft als Erweiterung der Wohngebäudeversicherung), gelegentliche Wartung und bei stark verschmutzten Modulen eine Reinigung. Feste Durchschnittswerte dafür gibt es nicht; fragen Sie bei Ihrem Versicherer und Installateur konkret nach. Hinweise zur Pflege gibt der Ratgeber PV-Module reinigen. Bei einem Speicher sollten Sie mit einem Ersatz nach etwa 10 bis 15 Jahren rechnen, da die Verbraucherzentrale diese Lebensdauer angibt.

Nullsteuersatz: Preise verstehen sich ohne Umsatzsteuer

Seit dem 1. Januar 2023 fällt auf die Lieferung und Installation von Solarmodulen, der für den Betrieb wesentlichen Komponenten und von Solarstromspeichern keine Umsatzsteuer an (§ 12 Abs. 3 UStG). Voraussetzung ist die Installation auf oder in der Nähe von Privatwohnungen oder begünstigten Gebäuden; bei einer installierten Bruttoleistung von höchstens 30 kWp laut Marktstammdatenregister gilt diese Bedingung als erfüllt.

Das Bundesfinanzministerium hat im Schreiben vom 30.11.2023 unter anderem klargestellt, dass auch Gerüst, Befestigungsmaterial, der AC-Anschluss und die durch die PV-Anlage bedingte Erweiterung des Zählerschranks unter den Nullsteuersatz fallen. Ladeinfrastruktur wie eine Wallbox zählt dagegen nicht zu den wesentlichen Komponenten; laut Verbraucherzentrale NRW ist sie vom Nullsteuersatz ausgenommen, auch wenn sie zusammen mit der Anlage angeboten wird. Prüfen Sie daher, ob der Nullsteuersatz im Angebot korrekt ausgewiesen ist. Weitere Details finden Sie im Ratgeber Mehrwertsteuer bei Photovoltaik.

Was kostet die Kilowattstunde vom eigenen Dach?

Spannender als der Kaufpreis ist die Frage, was Sie Ihr Solarstrom pro Kilowattstunde kostet. Die Verbraucherzentrale beziffert die Kosten für selbst erzeugten Solarstrom auf etwa 10 bis 15 Cent pro kWh. Netzstrom kostet laut BDEW-Strompreisanalyse 2026 im Haushaltsdurchschnitt 37,0 Cent pro kWh (Stand 21.08.2026). Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart also ein Vielfaches ihrer Erzeugungskosten.

Für den Strom, den Sie ins Netz einspeisen, erhalten Sie deutlich weniger: Bei Inbetriebnahme zwischen 01.08. und 31.12.2026 beträgt die Einspeisevergütung für Gebäudeanlagen mit Teileinspeisung laut Bundesnetzagentur 7,70 Cent pro kWh bis 10 kW und 6,66 Cent pro kWh für den Anteil bis 40 kW. Deshalb hängt die Wirtschaftlichkeit vor allem davon ab, wie viel Solarstrom Sie selbst verbrauchen – etwa mit Wärmepumpe, E-Auto oder Speicher.

Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt, Wirtschaftlichkeitsrechnungen von Anbietern kritisch zu prüfen: Strompreissteigerungen von mehr als 3 Prozent pro Jahr hält sie über so lange Zeiträume für sehr unrealistisch, und idealerweise sollte sich die Investition innerhalb des 20-jährigen EEG-Vergütungszeitraums amortisieren. Ob sich eine Anlage für Ihr Haus rechnet, beleuchtet der Ratgeber Lohnt sich Photovoltaik?; eigene Szenarien rechnen Sie mit unserem PV-Rechner durch.

Preisentwicklung 2026 und die geplante EEG-Novelle

In seiner Marktkolumne im pv magazine schrieb Martin Schachinger (pvXchange) im September 2026, die Kosten für Photovoltaik-Komponenten sänken moderat; im Batteriebereich seien teilweise Preiserhöhungen angekündigt worden. Gleichzeitig hätten versierte Handwerksbetriebe volle Auftragsbücher bis zum Jahresende. Viele Kunden wollen ihre Anlage noch 2026 in Betrieb nehmen, bevor sich die Förderung ändert.

Hintergrund ist der Entwurf für das EEG 2027, den das Bundeskabinett am 29. Juli 2026 beschlossen hat. Er sieht vor, die feste Einspeisevergütung für neue kleine Dachanlagen abzuschaffen, diese in die Direktvermarktung zu überführen und die Einspeisung am Netzanschluss für kleine Anlagen auf 50 Prozent zu begrenzen.

Stand des Verfahrens (02.10.2026): Es handelt sich um einen Entwurf, der noch nicht beschlossen ist. Er liegt dem Bundestag als Drucksache 21/7867 vor; die erste Lesung war am 24. September 2026. Der Bundesrat hat am 25. September 2026 Stellung genommen und unter anderem die dauerhafte 50-Prozent-Begrenzung kritisiert. Die Bundesregierung hat diese Kritik in ihrer Gegenäußerung (berichtet am 02.10.2026) zurückgewiesen und hält an der Abschaffung der Vergütung für kleine Dachanlagen fest. Die Verabschiedung im Bundestag ist bis Ende Oktober 2026 geplant; danach befasst sich erneut der Bundesrat, erst dann kann das Gesetz in Kraft treten. Die beihilferechtliche Genehmigung der EU für das bisherige EEG endet am 31.12.2026.

Für Ihre Kostenplanung heißt das: Lassen Sie sich nicht durch Zeitdruck zu einem überteuerten Angebot drängen. Laut der genannten Kolumne werben manche Anbieter mit Schreckensszenarien. Aktuelle Details zur Vergütung lesen Sie im Ratgeber Einspeisevergütung.

Förderung und Finanzierung

Einen bundesweiten Investitionszuschuss für private Photovoltaikanlagen gibt es nicht. Die KfW bietet mit dem Förderkredit Erneuerbare Energien – Standard (270) eine Finanzierung für PV-Anlagen und Batteriespeicher an, die bis zu 100 Prozent der Investitionskosten abdecken kann. Privatpersonen sind antragsberechtigt, wenn sie zumindest einen Teil des Stroms einspeisen; der Antrag muss vor Vorhabensbeginn gestellt werden. Die Verbraucherzentrale NRW rät, Finanzierungsangebote von Anbietern mit den Konditionen der Hausbank und der KfW zu vergleichen und vor der Beauftragung bei Kommune oder Stadtwerk nach regionalen Zuschüssen zu fragen. Einen Überblick über Programme gibt der Ratgeber Förderung Photovoltaik.

So holen Sie das beste Preis-Leistungs-Verhältnis heraus

  1. Mehrere Angebote einholen. Die Unterschiede zwischen Anbietern sind laut Verbraucherzentrale NRW teils groß – beim Preis und beim Leistungsumfang.
  2. Preis pro kWp berechnen (Speicher herausrechnen) und mit den Durchschnittswerten oben vergleichen.
  3. Vollständigkeit prüfen: Gerüst, Zählerschrank, Anmeldung, Monitoring.
  4. Größe nicht zu knapp wählen: Der Preis pro kWp sinkt mit der Größe deutlich.
  5. Vorkasse vermeiden oder nur mit schriftlich zugesicherten Liefer- und Installationsterminen vereinbaren.
  6. 0 % Umsatzsteuer kontrollieren – außer für Wallbox und andere nicht begünstigte Leistungen.

Unverbindliche Angebote von Fachbetrieben aus Ihrer Region erhalten Sie über unser Angebotsformular. Weitere Fragen rund um Planung, Recht und Technik beantworten wir in der Ratgeber-Übersicht.

Häufige Fragen

Was kostet eine Solaranlage für ein Einfamilienhaus?

Nach der Angebotsauswertung der Verbraucherzentrale (Januar 2025 bis August 2026) kostet eine Anlage mit 9 bis 10 kWp im Mittel 1.410 Euro pro kWp, also rund 14.000 Euro für 10 kWp ohne Speicher. Mit einem 10-kWh-Speicher kommen rechnerisch etwa 4.100 Euro hinzu. Kleine Anlagen sind pro kWp deutlich teurer.

Wie hoch ist der Photovoltaik Preis pro kWp 2026?

Die Verbraucherzentrale ermittelte mittlere Preise von 2.090 Euro pro kWp bei 4–6 kWp bis 1.010 Euro pro kWp bei Anlagen über 16 kWp (Stand 28.08.2026). Die Verbraucherzentrale NRW nennt für Anlagen über 6 kWp eine Spanne von etwa 1.200 bis 2.000 Euro pro kWp.

Muss ich auf eine PV-Anlage Mehrwertsteuer zahlen?

Für Anlagen auf oder an Wohngebäuden in der Regel nicht. Nach § 12 Abs. 3 UStG gilt seit 2023 ein Steuersatz von 0 Prozent für Lieferung und Installation von Modulen, wesentlichen Komponenten und Speichern; bis 30 kWp laut Marktstammdatenregister gelten die Voraussetzungen als erfüllt. Eine Wallbox ist davon ausgenommen.

Welche laufenden Kosten hat eine PV-Anlage?

Typisch sind das Entgelt für den Messstellenbetrieb (bei Anlagen über 7 bis 15 kW zahlt der Anschlussnutzer laut § 30 MsbG höchstens 50 Euro brutto pro Jahr), eine Versicherung, gelegentliche Wartung sowie Rücklagen für einen späteren Wechselrichter- oder Batterietausch. Konkrete Werte für Versicherung und Wartung erfragen Sie am besten direkt beim Versicherer und Installateur.

Werden PV-Anlagen 2027 günstiger?

Das lässt sich nicht verlässlich vorhersagen. Eine Marktkolumne im pv magazine sprach im September 2026 von moderat sinkenden Komponentenpreisen, aber auch von voll ausgelasteten Handwerksbetrieben. Zugleich soll nach dem noch nicht beschlossenen EEG-2027-Entwurf die feste Einspeisevergütung für neue kleine Anlagen entfallen. Entscheidend ist, ob sich die Anlage mit Ihrem Eigenverbrauch rechnet.

Warum kostet eine kleine PV-Anlage pro kWp mehr?

Weil viele Kosten unabhängig von der Größe anfallen: Planung, Anfahrt, Gerüst, Anmeldung, Inbetriebnahme und Elektroarbeiten. Bei einer kleinen Anlage verteilen sie sich auf wenige kWp. Deshalb liegt der Preis laut Verbraucherzentrale bei 4–6 kWp im Mittel bei 2.090 Euro pro kWp, bei über 16 kWp nur bei 1.010 Euro.

Gibt es Zuschüsse für eine Photovoltaikanlage?

Einen bundesweiten Zuschuss gibt es derzeit nicht. Die KfW finanziert PV-Anlagen und Speicher über den Förderkredit 270 mit bis zu 100 Prozent der Investitionskosten; der Antrag muss vor Vorhabensbeginn gestellt werden. Manche Länder, Kommunen und Stadtwerke fördern zusätzlich – fragen Sie vor der Beauftragung nach.

Quellen

  1. Was kostet eine Photovoltaikanlage? – Verbraucherzentrale, abgerufen am 02. Oktober 2026
  2. Checkliste – Vergleich von Photovoltaik-Angeboten – Verbraucherzentrale NRW, abgerufen am 02. Oktober 2026
  3. Lohnen sich Batteriespeicher für Photovoltaikanlagen? – Verbraucherzentrale, abgerufen am 02. Oktober 2026
  4. § 12 Umsatzsteuergesetz – Steuersätze – Bundesministerium der Justiz, abgerufen am 02. Oktober 2026
  5. BMF-Schreiben vom 30.11.2023: Einzelfragen zum Nullsteuersatz für Photovoltaikanlagen – Bundesministerium der Finanzen, abgerufen am 02. Oktober 2026
  6. § 30 Messstellenbetriebsgesetz – Preisobergrenzen – Bundesministerium der Justiz, abgerufen am 02. Oktober 2026
  7. EEG-Förderung und -Fördersätze – Bundesnetzagentur, abgerufen am 02. Oktober 2026
  8. BDEW-Strompreisanalyse – BDEW, abgerufen am 02. Oktober 2026
  9. Erneuerbare Energien – Standard (270) – KfW, abgerufen am 02. Oktober 2026
  10. Droht uns ein Altmaier-Knick 2.0? – pv magazine, abgerufen am 02. Oktober 2026
  11. Kabinett beschließt Entwürfe zu EEG 2027 und Netzpaket – pv magazine, abgerufen am 02. Oktober 2026
  12. Regierung bringt EEG-Novelle und Netzpaket in den Bundestag ein – pv magazine, abgerufen am 02. Oktober 2026
  13. EEG-Novelle: Bundesrat fordert umfangreiche Änderungen – pv magazine, abgerufen am 02. Oktober 2026
  14. Bundesregierung weist Bundesrats-Kritik an geplanter EEG-Novelle zurück – pv magazine, abgerufen am 02. Oktober 2026

Inhalt zuletzt geprüft: 04. Oktober 2026